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15. April 2014, 23:32

Biene Maja braucht unsere Hilfe!

von: Christian, www.andersleben.at

Biene auf Pfirsichblte

Nicht nur die (teilweise von der EU verbotenen) Neonicotinoide sind für das Bienensterben verantwortlich. So führen Monokulturen zu einer Verknappung des Nahrungs-Angebots und der Nahrungs-Vielfalt. Auch die eingeschleppte Varoamilbe sowie andere Parasiten tragen zum Bienensterben bei.

Da der Verzicht auf bienengefährliche Pestizide sowie das Bereitstellen extensiv genutzter Blühflächen mit Umsatzeinbußen für Landwirte verbunden sind, sollte man ein solches Handeln auch beim Kauf von Lebensmitteln finanziell honorieren. Das Siegel „certified bee friendly“ soll garantieren, dass die verwendeten landwirtschaflichen Produktionsweisen den Bienenschutz gezielt berücksichtigen.

Aber auch im eigenen Garten kann man viel zum Erhalt der Bienenvölker tun: anstatt eines Zierrasens bietet eine bunte Wiese mit Kräutern und Blumen eine reich gedeckte Tafel für die fleißigen Bienen. Dabei sind heimische Blütenarten viel nützlicher als exotische! Heiß begehrt sind unter anderem leuchtender Löwenzahn, rote Mohnblumen, weiße Schafgarbe, Lavendel, Borretsch, Thymian, Salbei und Majoran. Artenreiche Wildblumenwiesen entstehen auf mageren, nährstoffarmen Böden. Dazu kann man den Boden im Garten mit feinem Kies oder Sand vermischen. Gemäht werden darf erst, wenn die Pflanzen ihre Samen ausgestreut haben. Die Mahd sollte dann nicht liegen gelassen werden, damit der Boden nährstoffarm bleibt.

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Quellen

https://www.global2000.at/news/bienenkonferenz-tag-1-bildern
https://www.global2000.at/news/bienenkonferenz-tag-2-bildern
http://www.bienenschutzgarten.at/de/schoenste-blumenwiese-de.html

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